FAQ - Alle Fragen zum Reparaturverzeichnis

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Wie funktioniert das Reparaturverzeichnis

KonsumentInnen rufen einfach die Homepage auf und suchen entweder mit einem passenden Stichwort (weißes Textfeld „Stichwortsuche“ ganz oben) oder über die zahlreichen Kategorien nach einem geeigneten Reparateur. Die Liste der gefundenen Betriebe lässt sich dann noch geografisch auf einzelne Bezirke eingrenzen. Wer bei einem der gelisteten Unternehmen eine Reparaturdienstleistung in Anspruch genommen hat, kann seine Erfahrungen (positiv wie negativ) im Nachhinein gerne mit dem zuständigen Landesadministrator teilen und so zur Verbesserung des Reparaturführers beitragen.

Wie funtkioniert es für Betriebe ?

Um sich als Reparaturbetrieb beim Reparaturführer zu registrieren, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Firmenstandort in einem der teilnehmenden Bundesländer (also in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Kärnten, Tirol oder Vorarlberg) Aufrechte Gewerbeberechtigung für jenes Gewerbe, in dem man Reparaturen am Reparaturführer anbietet Im Betrieb müssen Gegenstände bzw. Geräte aus mindestens einer der am Reparaturführer angeführten Kategorien repariert werden. Nach der einmaligen, kostenlosen Registrierung am Reparaturführer gilt es, das eigene Firmenprofil bestmöglich mit aussagekräftigen Inhalten zu füllen. Diese „Mini-Homepage“ ist wie eine digitale Visitenkarte des Unternehmens und sollte detailgenau die angebotenen Reparaturleistungen beschreiben. NutzerInnen entscheiden sich auf Grundlage dieser Informationen für oder gegen einen Betrieb, deswegen sollte das Profil unbedingt immer aktuell und vollständig sein. Die registrierten Unternehmen können ihr Profil jederzeit selbst bearbeiten. Dafür gibt es einen eigenen Login-Bereich zur Profilverwaltung. Auch die Löschung des eigenen Accounts ist dort möglich. Damit die Daten der Reparaturbetriebe immer möglichst aktuell sind, versendet der Reparaturführer automatisch einmal im Jahr ein E-Mail mit der Bitte, sich einzuloggen und die Informationen am Profil zu kontrollieren. Es folgt eine weitere Erinnerung (ebenfalls per Mail). Wenn ein Betrieb selbst nach mehrmaliger Aufforderung nicht reagiert, wird er als inaktiv gekennzeichnet und sein Profil scheint für die NutzerInnen nicht mehr auf. Es kann aber auf Wunsch wiederhergestellt werden. Falls Probleme in der Handhabung des Reparaturführers auftauchen, stehen die Administratoren im jeweiligen Bundesland für Fragen gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind auf der Seite Kontakt zu finden.

Wie wird gewährleistet, dass sich nur seriöse Betriebe registrieren?

Jeder einzelne Reparaturbetrieb wird, bevor er für die NutzerInnen des Reparaturführers in die Liste aufgenommen wird, manuell vom jeweiligen Landesadministrator freigegeben. Leider spiegeln auch professionelle Webauftritte und gute Online-Bewertungen manchmal nicht die Realität wider. Wir sind daher immer dankbar, wenn uns NutzerInnen darauf hinweisen, falls sie trotz größter Sorgfalt unsererseits doch auf ein unseriöses Unternehmen stoßen. Jeder und jede einzelne kann so dazu beitragen, die Qualität des Reparaturführers für alle zu verbessern. Den richtigen Ansprechpartner im jeweiligen Bundesland findet man auf der Seite Kontakt.

Ich finde für meinen defekten Artikel keinen passenden Reparateur.

Wenn es sich dabei um einen eher ausgefallenen Artikel handelt, ist es möglich, dass sich in der ausgewählten Region noch kein Reparateur darauf spezialisiert hat. Es kann schon helfen, die Suchregion geografisch ein bisschen auszuweiten. Außerdem gibt es immer wieder Reparatur-Künstler, die fast keine Herausforderung scheuen. So einen Allrounder findet man am besten, indem man einige Kategorien durchprobiert. Ein weiterer Tipp ist, die eigenen Suchkriterien zu überdenken und einen „gedanklichen Umweg“ zu nehmen. Es kann zum Beispiel helfen, nach einem ähnlichen Gegenstand zu suchen, der vielleicht im gleichen Geschäft erhältlich oder aus dem gleichen Material gefertigt ist (z.B. „Tasche“ statt „Lederkoffer“).

Mir wurde gesagt, mein Gegenstand sei nicht reparierbar.

Es kann auf jeden Fall nicht schaden, sich eine zweite oder sogar dritte Meinung einzuholen. Vielleicht hat ein anderer Reparaturbetrieb schon Erfahrungen mit ähnlichen Defekten gemacht oder einfach doch eine Idee, wie man den kaputten Gegenstand wieder flott machen könnte. Ansonsten hier ein paar Tipps, um das gute Stück möglicherweise doch noch zu retten: Manches kann man auch selbst reparieren! Vielleicht findet sich online eine Anleitung oder ein Erfahrungsbericht von jemandem, der dasselbe Problem gehabt hat. Repair Cafés haben sich in Österreich mittlerweile etabliert. Dort stehen ehrenamtliche Reparaturprofis mit Rat und Tat zur Seite. Als Faustregel gilt: Alles, was man tragen kann, wird von den Experten begutachtet. Dann versuchen sie, den kaputten Gegenstand gemeinsam mit dem Besitzer zu reparieren. Sie können auch eine fachliche Meinung dazu abgeben, ob ein Gerät noch eine Chance hat oder ob man sich tatsächlich ein neues – natürlich möglichst langlebiges – Produkt kaufen sollte. Diesen Tipp kann man bereits beim Neukauf beachten: Am besten gleich nachfragen, wie es um die Reparierbarkeit des Produkts bestellt ist und welche Service- bzw. Reparaturleistungen das Geschäft anbietet.